Das Spiel der Emotionen

"Biologie der Angst"

Mit diesem Titel von Gerald Hüthers gut lesbaren und sehr empfehlenswerten Buches und dem Untertitel: "Wie aus Stress Gefühle werden", möchte ich das Spiel der Emotionen eröffnen.

Nach allem, was aus den vorherigen Aspekten schon angeklungen ist und in pragmatischen Interventionen Eingang gefunden hat, sind die Emotionen vielleicht genau das, was in dem Gesamtbild alles zusammen hält, an dem aber auch sehr viele Dysregulatonen ihren Ausgangspunkt haben, bevor es zu Symptomen welcher Art auch immer kommt.
Schon in der Traditionellen Chinesischen Medizin war erkannt worden, dass starke Emotionen als wesentliche Komponenten der Krankheitsursachen verstanden wurden.

Aus der Perspektive der Neurobiologie von Stress und Trauma wird schnell deutlich, wie sowohl Spannungen im Bewegungsapparat chronifiziert auftreten können und so zu manifesten Schädigungen von Bändern und Gelenken beitragen können, wie auch die Versorgung der Inneren Organe durch eine ständige sympathikotone Bremse chronisch so beeinträchtigt wird, dass auch hier Schäden entstehen können (klassisches Beispiele wären das Magengeschwür, aber auch Herzfunkitonsstörungen, Bluthochdruck, bis hin zu hormonellen Dysfunktionen wie Schilddrüsen Überfunktionen etc.).



Um hier sinnvolle Veränderungen herbei zu führen, reicht es sicherlich nicht aus, jeweils ein Mal am Tag eine Entspannungstechnik auszuführen, wie es so oft empfohlen wird (Autogenes Training, PMR, Bodyscan etc.). Es ist vielmehr ein eigenes inneres Gewahrsein hilfreich, das im Alltagsgeschehen während des Entstehens von emotional überbordenden Reaktionsmustern erkannt wird, hier einen Unterbrecher als Intervention zu setzen und eigene bewusste Strategien anzuwenden, um die emotionale Regulation wieder zu erlangen.

Dabei sind die vorher genannten Elemente alle miteinander verwoben: Klare Kommunikation und eigene Ziele zu kennen, bewusstes Üben von inneren Ressourcen, Veränderung von hinderlichen Glaubenssystemen, primäre Interventionen bei Stressreaktionen, Einüben von innerer Achtsamkeit / Embodiment bis hin zu Traumafolgen, das Ergebnis von HRV Biofeedback-Training als internalisierte Ressource nutzen zu können und die Interventionen, die aus dem Bereich hypnosystemischer Ansätze zur Verfügung gestellt werden, greifen hier lösungsorientiert und immer an die alltäglichen Herausforderungen in Echtzeit angepasst ineinander.

Das Spiel der Emotionen wird so zu einem hilfreichen und willkommenen Begleiter, um die Anforderungen des Alltags immer besser bewältigen zu können und in Eigenverantwortung zu mehr Wohlbefinden, Energie, Selbstvertrauen und gesunder Lebensführung gelangen zu können.

Bei Interesse, geht es hier zur Anmeldung:
http://www.FiHH.de FiHH, Das Fortbildungszentrum in Hamburg
Über dieses Seminarzentrum können Kurse in MAST gebucht werden, zurzeit in Hamburg und in München.